Ubuntu 8.10 - GNOME siegt über KDE
Jedenfalls bei mir. KDE 4.0 fand ich … unausgegoren, und dachte mit 4.1 wäre endlich wieder Funktionalität wie bei KDE 3.5 in die Desktopumgebung gekommen. Leider Fehlanzeige:
Das Startmenü ist eine Katastrophe, ähnlich wie das von Vista. Man braucht mehr Klicks, um das zu tun was man möchte als bei 3.5. Das WLAN Verbindungsmenü: Vergleicht es mit dem aus GNOME! Umständlicher geht es kaum. Die “Bedienelemente” (beispielsweise die Lautstärkeregelung) sind klobig, die Fenstergröße ist meist zu klein gewählt und als “benutzerfreundlich” würde ich sie auch nicht einstufen: Alles wirkt schief und krumm, irgendwie ohne “durchgehende Linie”. Das neue Kontrollzentrum ist wie ein Schlag ins Gesicht für KDE, vergleicht man es mit dem aus KDE 3.5.
Fazit: Alles noch sehr sehr unausgegoren, und daher schnurrt bei mir seit etwa einer halben Stunde wieder ein GNOME Desktop auf der 8.10er Basis. Die Installation an sich ging wie gewohnt reibungslos vonstatten, und auch mit cryptsetup und den verschlüsselten Partitionen ergaben sich bei der Installation keine Probleme: Etwa 20 Minuten (knapp eine Folge Full Metal Alchemist) nach dem Einlegen der CD war das System auf der Platte installiert, die crypttab und fstab angepasst, die Startmodule eingetragen und “initramfs -u ALL” ausgeführt. Noch ein Neustart, ein Update über den Update-Manager und das System ist wieder bereit für die Uni. Jedenfalls nachdem das /home Backup wieder eingespielt ist ;)
Vielen Dank an alle Ubuntu- und natürlich auch Debian-Entwickler! Und ich bin zuversichtlich, dass KDE 4 auch bald benutzbar wird. Interessant sieht es ja schon aus. Nun muss das Ganze nur noch runder werden.
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